Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

mit dem Rhön-Zügle

Wenn die Alten erzählen

Dialekt und Lebensart in Unterfranken


Menschen aus der Region Werntal-Bachgrund berichten in derAusstellung vom Leben mit der Natur, vom Alltag in der Dorfgemeinschaft sowie von Haushalt, Landwirtschaft und Handwerk. Anschaulich und authentisch sprechen sie über ihre Kindheit, die Jugend, das Erwachsensein und das Alter. Zu diesem Zweck wurden vier Audio- und Videostationen installiert.

Eine weitere Medienstation liefert Informationen zum Thema „Dialekt“ aus sprachwissenschaftlicher Sicht. Eine Fotoserie zum Thema ergänzt die multimedialen Inhalte. Das Mundartlexikon „Wos haste gsocht – oder das weggeworfene Gut“ aus dem Jahr 1988 erklärt viele mundartliche Begriffe an einer Lesestele. Zum Mitmachen lädt die „Poststation“ ein. Hier können Besucher ihr persönliches Dialekt-Lieblingswort versenden.

Die Wanderausstellung wurde vom Verein zur Bewahrung des unterfränkischen Dialekts e.V. konzipiert. Außerdem wirkte daran das Unterfränkische Dialektinstitut mit, das am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft der Universität Würzburg angesiedelt ist. Für die Ausstellung wurden folgende Gewährspersonen interviewt: 

Karl Rüth, Landwirt (*1923 – † 2013)
Emma Mennig, Bäuerin und Hausfrau (*1922)
Paul Mayerhöfer, Landwirt (*1922 – † 2014)
Hilde Amthor, Hauswirtschafterin (*1922)
Heinrich Baumeister, Landwirt (*1934) 

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