Hofstelle Trappstadt
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In der im Museum dargestellten Zeit um 1920 bewirtschaftete Ambros Bader mit seiner Frau Rosina und der gemeinsamen Tochter Pauline das Anwesen. Durch gutes Wirtschaften war es ihm gelungen, den ursprünglichen Grundbesitz von 1,7 ha auf 3,3 ha zu erweitern. Das Wohnhaus ist in Fachwerk aus Eichen- und Fichtenholz abgezimmert. Die geräumige Scheune schließt sich in gleicher Firstrichtung im hinteren Teil der Hofstelle an. Wie im nördlichen Unterfranken üblich finden wir im Wohnteil eine dreizonige Raumeinteilung: Die Verkehrszone mit Ern, zweiter Schlafkammer und hinten anschließender Küche erschließt das Haus traufseitig. Rechts davon liegt die Stube mit anschließender, kleiner Schlafkammer (Kabinett). Die Wirtschaftszone im hinteren Teil des Wohnhauses birgt den Stall, wo neben Kühen und Hühnern auch Schweine untergebracht waren. |